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15 Kapitel

15 Kapitel - Snapes Sicht:

Es ist mir noch immer nicht gelungen, Dracos Geheimnis heraus zu finden. Ich glaube, ich gebe es auf. Wenn er irgendwelche Sorgen hat, wird er sich schon melden, denke ich. Und wenn nicht bei mir... dann bei jemand anderem. Ich habe mir auch überlegt, dass es gar nicht so schlimm sein kann.
Im Moment sitze ich in meinem Büro und langweile mich, denn heute ist Sonntag - mein freier Tag. Eine gute Gelegenheit, mich zu langweilen, denn an Tagen in denen ich Unterricht geben muss, kann ich das nicht.
Ich überlege mir gerade die nächste Gemeinheit für meine Schüler, als die Tür aufgerissen wird. Ich kann mich nicht daran erinnern, es klopfen gehört zu haben. Derjenige, der mich beim Langweilen stört, kann was erleben.
Ich stehe auf, um meinen ungebetenen Gast gebührend zu empfangen. Zu meiner großen Überraschung ist es Draco. Aber er ist nicht alleine. Was macht Hermine Granger in Begleitung meines Patenkindes in meinem Büro? Ich bin sichtlich verwirrt.
Professor! Wir brauchen ihre Hilfe., sagt Granger außer Atem. Sie scheint ziemlich aufgeregt. Ich frage mich, wo sie ihre Anhängsel Potter und Weasley gelassen hat. Die sind doch sonst immer unzertrennlich. Irgendwie scheint dieses Jahr gar nichts richtig zu laufen. Und langweilen kann ich mich jetzt auch nicht mehr.
Bei was?, frage ich mäßig interessiert.
Es... Jemand ist verschwunden!, erklärt sie.
Toll. Spielen wir jetzt Verstecken, oder was?
Aha. Und wer, wenn ich fragen darf?
Langsam werde ich ungeduldig. Ich will mich jetzt wieder in Ruhe langweilen!
Severin Monet., mischt sich nun Draco ein.
Severin Monet... Monet... Monet... Mhm... Der Name sagt mir etwas, aber es will mir nicht einfallen, woher ich den Namen kenne.
Noch nie gehört., behaupte ich und ziehe ein Augenbrauhe hoch - Snapelike.
Geht auch gar nicht, weil er kein Schüler von Hogwarts ist., erkläft Hermine.
Nun bin ich wirklich verwirrt. Was interessieren mich Leute, die nichts mit Hogwarts zu tun haben? Das ist nun wirklich nicht mein Aufgabengebiet.
Könntet ihr mich eventuell bei Gelegenheit aufklären?, frage ich genervt.
Severin Monet... Er... Ich hab ihn gefunden. Er hat... Ich... Jetzt ist er weg., stottert Draco.
Aha. Ich verstehe nur Bahnhof.
Endlich erbarmt sich Hermine meiner und erzählt alles, was sie weiß. Ich kann es kaum glauben. Draco hat einen Jungen in diesem Schloß beherbergt, der nicht hier her gehört. Ich frage mich, wer dem Jungen solche Flausen in den Kopf gesetzt hat. Ich wusste ja schon immer, dass Lucius nicht in der Lage ist, ein Kind zu erziehen - aber auf mich hört ja mal wieder keiner.
Und was glaubt ihr, was ich nun tun kann?, frage ich, weil ich keine Ahnung habe, was ich tun soll. Das Einzige, was mir einfällt, und das wohl auch am sinnvollsten wäre, ist, Dumbledore zu benachrichtigen. Er weiß bei so etwas leider immer einen Rat. Mir gefällt die Vorstellung zwar nicht besonders, aber ich denke, dass wir keine andere Wahl haben.
Granger und Draco zucken mit den Schultern.
Ich glaube, wir sollten zu Albus Dambledore gehen., stelle ich sachlich fest. Ohne auf eine Antwort zu warten, laufe ich los. Draco und Hermine folgen mir. Ich hoffe nur, dass uns niemand auf dem Weg zu Dumbledores Büro über den Weg läuft. Ich habe auf so etwas keine Lust.
Dummerweise kommt mal wieder alles anders, als ich mir das vorstelle - wie kommt das bloss immer. Wir treffen auf Potter und
Weasley. Natürlich sind sie genauso überrascht wie ich. Was tue ich hier eigentlich? Ich habe mal wieder nicht die geringste Ahnung. Aber ich tue mal so, als wüsste ich, was ich mache....

18.7.07 20:32


16 Kapitel

16 Kapitel - Dumbledores Sicht:

Sonntag. Ich liebe Sonntage. Es sind Tage an denen ich nichts tun muss. Ich liebe solche Momente; einfach nur dasitzen und Pfefferminzdrops essen. Nicht gerade gut für die Figur, aber von einem Hogwarts-Schulleiter wird auch nicht erwartet, dass er gut aussieht...
Ich denke nach. Voldemort ist zurück gekehrt und niemand weiß, was er als nächstes vor hat. Die Horrornachrichten jeden Tag reichen auch vollkommen aus. Eigentlich habe ich keine Lust mir jetzt über solch überaus wichtigen Dinge den Kopf zu zerbrechen. Es reicht völlig aus, wenn ich das den Rest der Woche mache. Heute möchte ich meinen freien Tag geniesen...
Plötzlich klopft es an der Tür - es wäre auch zu schön gewesen um wahr zu sein.
Herein., sage ich mit meiner üblichen, freundlichen Stimme. Ich versuche zumindest, freundlich zu klingen.
Drei Personen betreten meine Räumlichkeiten - Severus, Hermine und Draco. Eine seltsame Erscheinung.
Was gibt es?, frage ich, auf meinem Stuhl sitzend und vor mich hin schauend.
Ähm...
Professor Snape scheint etwas unsicher zu sein... Trotzdem erzählt er mir umständlich, was ihm vorher Draco und Hermine erzählt haben.
Also. Der Junge, den Draco hier beherbergt hat, heißt... ähm..., fängt Snape an, scheint aber den Namen vergessen zu haben.
Severin Monet!, mischt sich Hermine ein.
Bei dem Namen Monet wird mir schlecht. Ich habe diesen Namen in den letzten Jahren so gut wie möglich verdrängt... Ich habe mich immer wieder gefragt, ob ER dort gut aufgehoben ist. Ich habe immer wieder daran gezweifelt... Aber letztendlich habe ich es für das beste gehalten IHN dort zulassen...
Jetzt zweifle ich allerdings daran. Andererseits: Wie viele Menschen gibt es, die mit Nachnamen Monet heißen? Und so viel ich weiß, hatte Michelle Monet gar keinen Sohn. Ich brauche mich also nicht aufregen, zumal Michelle ein Muggel ist.
Angestrengt denke ich nach...
Und ihr wisst nicht zufällig, wer ihn entführt hat?, frage ich.
Alle drei schütteln den Kopf...
Okay, ich lasse mir etwas einfallen. Macht euch keine Sorgen., mit diesen Worten stehe ich auf und laufe nachdenklich durch den Raum. Professor Snape hält es wohl für besser, mich nun alleine zu lassen, denn er verlässt mit den beiden Schülern mein Büro.
Niedergeschlagen lasse ich mich wieder auf meinen Stuhl hinter dem Schreibtisch sinken...
Plötzlich wird die Tür meines Büros wieder aufgerissen. Ich sehe auf...
Ein junger Mann, mit schwarzen Haaren, in denen blonde Strähnen sind, mit Augenbrauen - wie sagen Muggel gleich dazu? - Piercing?, kommt in den Raum. Er wirkt lässig, hat eine Zigarette im Mund und schließt die Tür mit dem Fuß hinter sich.
Hallo Albus Dumbledore., sagt er ruhig.
Was wollen sie? Und wer sind sie?, frage ich aufgebracht. Eine unbestimmte Ahnung erfasst mich und ich werde nervös. Was ist... Ich will gar nicht daran denken.
Ich bin  Bill! Aber mein Name tut nichts zur Sache. Ich bin hier, weil Tom etwas hat, was ihnen gehört., sagt der Mann immer noch völlig ruhig.
Tom?
Ich stelle mich dumm. Natürlich weiß ich, dass mit dem Namen Tom Voldemort gemeint ist.
Sie wissen, wen ich meine. Voldemort hat ihren Horkrux, Albus.
Ich habe es geahnt.... Irgendwann musste es so weit kommen...

19.7.07 01:26
6.8.07 16:42
 


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